Energiekosten sparen in der Wohnung

Energiekosten sparenIn Zeiten steigender Preise für Heizöl, Gas und Strom kommt dem Energiekosten sparen in der Wohnung eine ganz neue Bedeutung zu. Der Anteil des verfügbaren Einkommens, welcher für Heizkosten und Strom, also die Wohnnebenkosten, aufgebracht werden muss, ist in den letzten Jahren kontinuierlich und schnell gestiegen. Wenig verwunderlich also, dass immer mehr Menschen ein gesteigertes Interesse an brauchbaren Energiespartipps wie beispielsweise Stromtarife haben. Um den täglichen Verbrauch und damit die laufenden Kosten zu reduzieren bedarf in vielen Fällen weder besonders großer Anstrengungen, noch hoher Anschaffungskosten. Außerdem sind die Einbußen, die in Punkto Komfort entstehen, in der Regel verschwindend gering.

Energiekosten sparen in der Wohnung kann zum Beispiel relativ einfach erfolgen, indem konventionelle Glühlampen durch Energiesparlampen ausgetauscht werden. In Räumen, in denen das Licht oft an und ausgestellt wird, sollte ggf. aber auf Energiesparlampen verzichtet werden, da sie die maximale Leistung erst nach einer gewisse Betriebsdauer erreichen. Die Anschaffungskoten sind gering und amortisieren sich in der Regel bereits nach einem Jahr.

Maßnahmen zur Senkung der Heizkosten sind zwar in der Regel relativ kostspielig, amortisieren sich aber ebenfalls nach einigen Jahren. Für Hauseigentümer können Solaranlagen oder innovative Heizlösungen wie Palletöfen oder Erdwärmepumpen schnell bezahlt machen. Aber auch der klassische Kaminofen ist eine lohnende Investition. Mieter haben in der Regel keine vergleichbaren Möglichkeiten, Heizkosten und somit Nebenkosten deutlich zu senken. Sie können den Vermieter jedoch auf neuartige Verfahren aufmerksam machen, sodass dieser die entsprechenden Investitionen tätigt. Ebenfalls lohnend: Austausch alter Fenster. Neue Isolationsfenster verringern den Wärmeverlust erheblich.

Weitaus weniger kostspielig als die vorgenannten Maßnahmen lassen sich diese Energiespartipps umsetzen: Den Wasserhahn möglichst in der kalten Stellung betreiben, sodass kein unnötiger Wärmeverlust in den Wasserleitungen entsteht. Vor dem Verlassen der Wohnung sollten elektronische Geräte vom Stromnetz getrennt werden, sodass auch im Standby-Zustand kein Strom mehr verbraucht werden kann. Damit die Geräte nicht jedes Mal ein und ausgesteckt werden müssen, sollten Steckleisten angeschafft werden, die durch einen Schalter von der Versorgungsspannung getrennt werden können. Zur Heizkostenreduktion sollte vor die Wohnungstür an kalten Wintertagen ein Handtuch oder ähnliches gelegt werden, sodass kein Wärmeabfluss in den Hausflur möglich ist. In den Sommermonaten kann es sich durchaus lohnen, die Heizung komplett auszustellen, allerdings muss dann ggf. regelmäßig eine kalte Dusche in Kauf genommen werden...

Wer seine Energiekosten z.b. mit sogenannten Billigstrom von Anfang an auf ein absolutes Minimum reduzieren möchte, der sollte sich über ein Nullenergiehaus informieren. Interessante Neuigkeiten erfahren Sie beispielsweise bei Niedrigenergieforum.de.

Eine weitere Möglichkeit sich zum Thema Energiesparen beraten zu lassen ist durch einen Energieberater. Dieser deckt die Möglichkeiten auf die im jeder Wohnung oder auch in Häusern bestehen und kann so dem Nutzer viele Tipps geben um Energie und Geld zu sparen. Auch der Vergleich von Strom und Gas Anbieter ist sehr sinnvoll. Hier kann man seine Energiekosten mit ein paar Klicks sofort senken.

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